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Archive for the ‘Scouting’ Category

Geständnis

Es könnte zwar ein bisschen eng im Bayern-Sturm werden – aber wer würde angesichts einer solchen Liebeserklärung von Didier Drogba schon nein sagen?

„Ich muss gestehen: Ich beneide Spieler wie Franck Ribery oder Luca Toni, weil sie in München unter Vertrag sind“, sagte der 29-Jährige in einem Interview mit der „Sport Bild“. Der FC Bayern sei ein Klub mit einer großen Historie, „da hat man als Spieler die Pflicht, die Tradition des Vereins fortzusetzen.“

Schönen Gruß auch an Michael Ballack und Claudio Pizarro, Drogbas (Noch-)Mitspieler. Aber die vermisst in München ohnehin niemand.

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Mozart ohne Musik

Schon der Volksmund weiß, dass es böse Menschen nicht so mit der Mucke haben. Gemessen daran muss Kölns Trainer Christoph Daum der Leibhaftige in Menschengestalt sein:

Nach dem Gitarrenspiel um Mitternacht im Trainingslager soll Thomas Broich nun am Montag nach dem 1:3 gegen Freiburg auf dem Parkplatz am Geißbockheim Mundharmonika gespielt haben; er wurde deshalb kurzzeitig aus dem Kader verbannt. Broich beteuert zwar, er habe erst am Montag nach dem Sieg in Koblenz gespielt. Daum aber ist das egal: Er erteilte „Mozart“ offiziell Musizierverbot.

Dafür gibt es eigentlich nur eine Erklärung: Der aus Bayern stammende Broich hat seinem Spitznamen zum Trotz wiederholt Kölsches Liedgut zuschanden geritten, als er „Viva Colonia“ erst mit der Klampfe und dann auch noch mit dem Maulhobel bis zur Unkenntlichkeit entstellte, wobei er die darin enthaltene Zeile „Da simmer dabei“ jeweils mit besonderer Inbrunst schmetterte. Quasi als besonders ausgefallenen Protest gegen sein Reservistendasein.

Wie sich die Zeiten ändern. Wolfram Wuttke hat seinem Trainer immerhin noch ins Bett gepinkelt.

(Quelle: Kicker, 15. Oktober 2007)

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Androgyn

Da sagt’s doch mal einer:

Der WM-Erfolg des deutschen Teams dürfte für die weitere Entwicklung des internationalen Frauenfußballs einen ähnlichen Innovations- und Modernisierungsdruck entfalten wie 2004 der EM-Sieg Griechenlands unter Otto Rehhagel.

Heißt: Es stellt einen beklagenswerten Zustand dar, dass nicht die spielerisch attraktivsten Teams die Titel holen, sondern die in der Zerstörung effektivsten. In dieser Hinsicht ist der Fußball sozusagen androgyn.

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