Wenn es nach dem Württembergischen Fußballverband (WFV) geht, dann gibt es die wunderbaren Hartplatzhelden demnächst nicht mehr. Denn seine Amateurspiele will der WFV angeblich gerne vermarkten. Und dabei, findet er, steht ihm die Website im Weg, weil man dort Aufnahmen mit Toren aus den unteren Klassen hochladen und angucken kann. Daher hat der Verband Klage eingereicht. Doch so schnell geben Thomas Ramge und Oliver Fritsch nicht auf:
„Es kann nicht sein, dass ein Landesverband des DFB seinen Mitgliedern verbieten möchte, sich mit Enthusiasmus für den Sport im Internet zu präsentieren.“ [...] Die Spieler bekämen kein Geld für ihre allein entscheidenden Leistungen auf dem Platz vom WFV. Es müsse ihnen daher gestattet sein, die Möglichkeiten des Internet zu nutzen und sich etwa über hartplatzhelden.de zu vernetzen.
Die Anwälte der Hartplatzhelden sehen übrigens gute Chancen bei der Abwehr der Unterlassungsklage:
Sonst dürfe künftig auch niemand mehr Fotos oder Videoaufnahmen etwa von der Silvesterfeier am Brandenburger Tor veröffentlichen, da hier der Berliner Senat oder seine Partner entsprechende Vorleistungsrechte geltend machen könnten.
Weshalb hoffentlich auch die Richter ein Einsehen haben.
Wer kommerzialisiert den Amatuer-Fußball? DFB oder Hartplatzhelden?
Der Württembergische Fußballverband (WFV) hat die Hartplatzhelden verklagt. Das ist soweit bekannt. Und wird vielfach diskutiert. Vorweg: Ich mag die Hartplatzhelden und finde es ein tolles Projekt. Und ich will mich gar nicht aus dem Fenster lehnen und d
Fußballfunktionäre nehmen die eigenen Mitgleider ins Visier…
Ich bin schon lange der Meinung das zu viel Geld den Sport kaputt macht. Spontane Beispiele sind der z.B. der Niedergang des Americas Cup, gerichtliche Auseinandersetzungen in der Formel 1 und und und. Doch jetzt passiert etwas, dass ich nie für m…